Start Interview Interview mit Wladimir Megre, 2006

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Interview mit Wladimir Megre, 2006 PDF Drucken E-Mail

Könnten Sie wohl ein wenig über Sie selbst erzählen: Wer sind Ihre Eltern, und wo haben Sie Ihre Kindheit verbracht?

Meine Eltern waren einfache Leute mit einer gewöhnlichen Arbeit, und meine Kindheit verbrachte ich in einem ukrainischen Dorf namens Kuznetchi. Um meine Erziehung kümmerten sich mein Großvater und meine Großmutter. Die Beziehung zu meinen Eltern war durchwachsen, wie wohl bei den meisten von uns. Aber meine Verwandten sind mir alle in guter Erinnerung geblieben. Die schönsten Eindrücke aus meiner Kindheit sind verbunden mit dem Dorf und der heimatlichen Natur.

Welcher Art war Ihre erste Beziehung zum anderen Geschlecht?

In der ersten Klasse habe ich mich in eine Mitschülerin verliebt. Diese Liebe dauerte fast zehn Jahre. Die ganze Zeit wollte ich etwas Besonderes für sie tun, ihr Freude machen, sie beschützen – kurzum, ich wollte ihr Mann sein.

Erzählen Sie bitte über Ihre Kinder. Was machen sie, und was sind ihre Pläne?

Meiner Ansicht nach entwickeln sie sich glänzend! Welche Aufgaben ihnen bevorstehen, das kann ich nicht mit Sicherheit beantworten, das muss das Leben selbst zeigen. Ich weiß ja nicht einmal, was mir selbst bevorsteht. Natürlich wünsche ich ihnen das Beste.

Welcher Beschäftigung gehen sie im täglichen Leben nach?

Es ist nicht leicht, ihr Leben mit wenigen Worten zu beschreiben. Lassen Sie es mich so sagen: Sie lernen zu denken. Die Hauptaufgabe des Menschen besteht darin zu denken. Wir haben es uns abgewöhnt zu denken, das ist ein Problem der gesamten Menschheit. Einen Großteil der Energie unseres Lebens verwenden wir für die Suche nach Nahrung und Unterkunft. Dafür muss man aber nicht viel denken. Wir haben vergessen, dass die Erde uns seit Urzeiten alles zur Verfügung stellt! Am wichtigsten ist es zu erkennen, was die Erde ist und welche Kräfte auf unserem Heimatplaneten wirken. Anstatt uns so viel um unser Überleben zu sorgen, sollten wir mehr träumen und kreativ sein. Wir sollten ähnliche Welten wie die unsere auf anderen Planeten erschaffen. Ich denke, die Menschheit wird sich mit diesen Fragen beschäftigen, sobald sie ihre Bestimmung erkennt.

Wie hat der kleine Wladimir die Geburt seines Schwesterchens erlebt?

Er hat schon lange zuvor davon geträumt und hat sich sehr auf ihre Ankunft gefreut. Natürlich geschieht es jetzt hin und wieder auch, dass sie ihm auf die Nerven geht, aber das ist wegen ihres Altersunterschieds ganz normal. Die aufmerksamen, fragenden Blicke der beiden Kleinen zeugen von ihrem Wunsch, die Welt und die Menschen verstehen zu lernen. Sie haben eine sehr aufmerksame Beziehung Erwachsenen gegenüber.

Hat Ihnen der kleine Wladimir von seinen neuesten Entdeckungen erzählt?

Er ist ständig damit beschäftigt, seine Erkenntnisse über die ihn umgebende Welt und damit auch über den gesamten Kosmos zu erweitern. «Entdeckungen» ist eigentlich nicht der richtige Ausdruck, vielmehr schärft er sein Verständnis von der Welt und ihren wahren Gesetzen. Er stellt sich vor, wie er in der Kommandozentrale eines Raumschiffes steht – eines Raumschiffes, das nicht aus Metall oder anderen künstlichen Stoffen besteht, sondern aus lebender Materie, und in dem alles für den Menschen geschaffen ist und zu seiner Verfügung steht. Die Kindheit ist uns gegeben, um dies zu erkennen und zu erlernen. Und genau das tut er jetzt. Unseren Kindern ist dieser Vorgang durch den Einfluss der technokratischen Welt fremd. Der moderne Mensch verbringt sein ganzes Leben mit dem Studium der technokratischen Welt. Telefone, Computer und Autos sind jedoch nichts anderes als Prothesen. Wir lernen das ganze Leben lang, diese Prothesen zu tragen, und verwenden unsere Gedankenkraft dafür, immer neue und neue Prothesen zu schaffen. Das ist sehr bedauerlich.

Wie verbringt Anastasia mit den Kindern den Winter?

Im Winter schlafen die Kinder viel, und da sie dort geboren sind, haben sie sich dem winterlichen Frost gut angepasst. Es gibt sogar Leute, die nicht in solch rauem Klima geboren wurden und denen die niedrigen Temperaturen trotzdem nichts ausmachen. Ich kenne ein paar Leute in Sankt Petersburg, die im Winter als Oberbekleidung nur ein kurzärmeliges Hemd tragen. Anastasia läuft ohne Probleme barfuß umher, manchmal trägt sie ein Schuhwerk nach Art der Beduinen. In dem Film «Familienlandsitze» wird die Familie Molchanowych gezeigt, und man sieht, wie ihr kleines Kind barfuß durch den Schnee läuft. Es heißt dort sogar, dass Kleidung ihm unangenehm ist und dass es in Eiswasser baden kann. Dabei handelt es sich aber wohlgemerkt nur um ein Kind, das gerade beginnt, sich abzuhärten. Das Gleiche gilt natürlich umso mehr für Anastasia und auch für ihre Kinder. Sie brauchen sich nicht einzuhüllen, denn sie leben in ihrer natürlichen Umgebung. Ich vermute, das hat auch etwas mit den Genen zu tun.

Hier in Ägypten beobachte ich mit Interesse die Katzen. Sie haben ein ganz ähnliches Fell wie die sibirischen Katzen, nur dass sie hier plus 40 Grad ertragen, im Gegensatz zu minus 40 Grad in Sibirien – ein Unterschied von 80 Grad. Welche Perfektion der Anpassung! Auch der Mensch ist seit Urzeiten mit solchen Kräften ausgestattet, aber in der technokratischen Umwelt verlieren wir unsere Fähigkeiten, da sie brachliegen. Da der Mensch zu bequem dazu ist, sich anzupassen, schafft er sich Prothesen: Klimaanlagen, Heizkörper und neuartige Kleidungsstoffe.
Die Jäger in der Taiga tragen lediglich eine Wattejacke und einen Rollkragenpullover; einen Pelz brauchen sie nicht, da sie sich ständig bewegen. Auch ist ihr Innenleben intensiver als bei uns. Wer aus einem russischen Bad in den kalten Schnee kommt, hat an der Kälte eine Zeitlang sogar großen Spaß. Dabei handelt es sich um eine künstliche Erhöhung der Temperatur, aber das Gleiche lässt sich auch auf natürliche Weise erreichen. Der Mensch hat einen eigenen Schutzmechanismus, der die Körpertemperatur erhöhen kann, was zum Beispiel durch Fieber zum Ausdruck kommt. Hier jedoch wollen wir uns mit der Feststellung begnügen, dass durch diesen Mechanismus die Temperatur auf 36,6 Grad gehalten wird.
Anastasia bewegt sich noch mehr im der eisigen Kälte, aber nicht physisch, sondern innerlich, um die körpereigene Wärmekapazität zu nutzen.

Und was tun sie an den langen Winterabenden?

Um zu verstehen, womit sie sich beschäftigen, braucht man nur Menschen zu beobachten, die einen eigenen Gutshof bewirtschaften. Für sie gibt es immer etwas zu tun; sie beobachten die Natur und die Tiere. Mir gefällt ein solches Leben sehr.

Es gibt viele Briefe, in denen Leser Anastasia darum bitten, Verwandte oder Kinder zu heilen. Können Sie dazu etwas sagen?

Darüber habe ich schon öfters gesprochen und habe dazu auch etwas geschrieben. Anastasia behandelt keine akuten Krankheiten. Sie könnte auch mich heilen, tut es aber nicht. Die Krankheit ist ein Gespräch zwischen dem Menschen und Gott.
Es ist eine Fehlvorstellung, dass ein Arzt oder eine Tablette eine Krankheit heilen könne. In Wirklichkeit kann der Mensch selbst jede seiner Krankheiten selber heilen, genauso wie er sie auch selbst verursacht hat. Dazu ist es nötig, die Hintergründe einer Krankheit zu verstehen. Man muss es lernen, das eigene Bewusstsein zu entwickeln. Auch schwere Krankheiten wie Krebs werden uns gegeben, damit wir etwas daraus lernen. Das ist jedenfalls Anastasias Ansicht, und dagegen kann ich nicht argumentieren. Ich habe sie wiederholt gebeten, bestimmte Behandlungen durchzuführen, aber sie weigert sich, da sie solches Heilen für eine Sünde hält. Vielleicht ist es Gott, was ein kranker Mensch eigentlich braucht. Und vielleicht wird er dadurch krank, dass er nicht in der göttlichen Natur lebt, sondern in einem steinernen Gefängnis.

Herrscht noch immer eine Kommunikationsbarriere zwischen Ihnen und Ihren Kindern, oder haben Sie inzwischen einen besseren Zugang zu ihnen gefunden?

Ich habe in der Tat noch keine befriedigende Kommunikationsebene mit ihnen finden können und habe auch keine Erziehungsmethode für sie. Aber mit ihrem Betragen bin ich sehr zufrieden – so sehr, dass ich selber von ihrem Beispiel zu lernen hoffe. Zu ihrer Erziehung leiste ich momentan keinen Beitrag. Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass ich meine Zeit dafür zu verwenden trachte, Bücher zu schreiben.

Oft werden uns Fragen gestellt über karmische Wechselbeziehungen. Wieso kommt es zu bestimmten Beziehungen, wie sie zwischen Eltern und Kindern oder allgemein zwischen Verwandten herrschen?

Wenn wir einmal die Grundlagen der Theorie akzeptieren, die Anastasia lehrt – in welchen Fällen eine tatsächliche Reinkarnation stattfindet, in welchen Fällen der Mensch als ganzheitliche geistige Einheit wiederhergestellt wird und in welchen Fällen sich seine Energie auf niederen Dimensionsebenen zerstreut –, so kann man sagen, dass unsere Begegnungen immer wieder neu sind und wichtige Lehren und Prüfungen für uns darstellen. Andererseits sind diese Begegnungen aber sehr vielschichtig und verworren, sodass es fast unmöglich ist, zu Einzelfällen gesicherte Aussagen zu machen.

Es wird auch oft nach der Zugehörigkeit von Anastasias Großvater zum Geschlecht der Priester gefragt. Wird die Frage bejaht, so würde dies ja bedeuten, dass Anastasias Geschlecht seit Urzeiten daran beteiligt war, die Menschen von der Wahrheit abzubringen.

Ich hätte diese Informationen natürlich auch verhüllen können, aber ich sah nichts darin, was die Menschen von der Wahrheit abgebracht hätte. Wir Menschen von heute wissen nicht wirklich, welche Zwecke die Opferpriester verfolgten und ob sie letztlich negativ waren. Wir wissen nicht genau, inwieweit die Religionen auf die Entwicklung der Menschheit eingewirkt haben, wenngleich kein Zweifel an ihrer großen Rolle in der Menschheitsgeschichte besteht.
Wir wissen erstens, dass die Religionen von den Priestern erdacht wurden. Zweitens wissen wir, dass die Priester nicht in allen Punkten übereinstimmten. Zum großen Teil zogen sie ihre eigenen Schlussfolgerungen, jeder für sich selbst, obwohl sie in vielen Punkten auch übereinstimmten und gemeinsame Projekte verfolgten. Was zum Beispiel das Geschlecht des Moses betrifft, so ist seine Rolle ebenfalls mehrdeutig. Einerseits wurde Anastasia von ihm aufgezogen, andererseits jedoch ist sie nicht in allem mit ihm einverstanden, und sie selbst tut etwas völlig anderes. Ihre Handlungen beweisen jedoch hinlänglich, dass sie vollkommen Recht hat.
Man kann die Priester so betrachten wie große Wissenschaftler und Denker. Unser Problem ist, dass die Menschheit gelenkt wird. Der Einzelne denkt kaum für sich selbst, andere denken für uns. Was uns zurzeit sehr stark beeinflusst, sind Fernsehen und Politik. Die damaligen Priester waren jedoch gleichzeitig auch sehr mächtige Politiker.
Und selbst wenn Anastasia dem Geschlecht der Priester entstammt, sehe ich darin nichts Schlechtes.
Die Deutschen zum Beispiel hatten ihren Hitler. Sollten wir deshalb ihre ganze Nation mit ihm vergleichen? Das wäre sicher ein Fehler.

Was ist mit Anastasias Großmutter? Kennen Sie sie?

Nein, ich bin ihr nicht begegnet, und irgendwie bin ich mit Anastasia nie näher auf sie zu sprechen gekommen.

Jetzt würden wir gern Ihre Meinung zu den Ökosiedlungen hören: Was ist Ihrer Meinung nach das Hauptproblem bei ihrer Entwicklung? Warum geht alles bei weitem nicht so schnell und gut voran, wie es zu wünschen wäre?

Erstens habe ich nicht den Eindruck, dass sich diese Bewegung langsam entwickelt.
Zweitens ist der moderne Mensch offenbar nicht bereit, ohne Vorbereitung aufs Land zu ziehen und eine ideale Siedlung zu begründen. In Russland gibt es schon einige Menschen, die, mit dem Plan, eine Siedlung aufzubauen, aufs Land gezogen sind. Ich weiß nicht, wie viele es sind, aber sie erwartet eine große Zukunft. Für ihre Nachfolger ist es wichtig, aus ihren Fehlern zu lernen. Stellen Sie sich einmal vor, alle würden auf einmal aufs Land ziehen, dann wären die Fehler sicher sehr zahlreich und groß.
Nicht jeder weiß zum Beispiel, dass der Boden zunächst angereichert werden muss und dass man in den ersten zwei, drei Jahren nichts anpflanzen sollte außer bestimmten Pflanzen, die den Boden düngen. Andere berücksichtigen nicht, wo Grundwasser zu finden ist, oder sie machen Fehler beim Hausbau. Solche Fehler sind zurzeit noch allgegenwärtig.
Nach meinem Ermessen sind wir insgesamt auf dem richtigen Weg, und es lässt sich eine Tendenz zur Intensivierung der Siedlerbewegung beobachten. Und das ist die Hauptsache.

Anastasias Großvater hat Ihnen gesagt, Sie sollen eine Partei gründen. Wieso haben Sie in dieser Hinsicht nichts unternommen? Haben Sie einen anderen Entschluss gefasst? Wenn ja, welchen?

Erstens halte ich mich nicht für fähig, vielen Menschen Leitung zu geben.
Zweitens kann ich nicht gleichzeitig an meinen eigenen Büchern und an einem Drehbuch für die Gesellschaft schreiben.
Und drittens: Würde ich eine Partei organisieren, dann würden die anderen einfach nur zuschauen und zuhören, ohne selber mit anzupacken. Besser, es gibt eine kleine Partei, die noch nicht einmal registriert zu sein braucht, die aber vom Herzen der Menschen ausgeht. Sollte sie doch registriert sein, so werde ich ihr als einfaches Mitglied beitreten. Mein Entschluss steht seit langem fest, dass ich niemals ein Parteiführer sein will.

Wann wird das nächste Buch erscheinen?

Anfang nächstes Jahr.

Was sind Ihre weiteren Pläne?

Das Drehbuch abzuschließen.

Wieso haben Sie sich dazu entschlossen, den achten Band in drei Teilen herauszugeben?

Weil es das Thema erfordert. Ich befand es für nötig, hierüber ausführlicher zu schreiben, damit die Menschen eine Vorstellung von der neuen Zivilisation – von menschlicher Zivilisation im Allgemeinen – bekommen und somit besser darauf hinarbeiten können. Deswegen habe ich mich entschieden, dieses Thema lang und breit aufzurollen. Manchmal scheint es sogar, dass ich vom Thema abweiche. Viele werden sich zum Beispiel fragen: Wozu all diese Rituale? Rituale sind aber sehr wichtig. Früher lernten die Menschen, durch Rituale ihr Wohlbefinden zu verbessern oder Informationen von einer Generation zur nächsten zu übergeben, doch irgendwann wurden die Rituale plötzlich abgeschafft. Als hätten wir schon fast den Gipfel der Vollkommenheit erreicht! Aber was haben wir jetzt an ihrer Statt? Gar nichts mehr. Irgendwelche Blödeleien oder Plattitüden, wie zum Beispiel der Ausflug zum Ewigen Feuer. Was für Informationen kann man dadurch erhalten?
Und wenn man sich die Rituale genauer ansieht, so findet man heraus, dass in jeder Handlung, in jeder Bewegung mächtige Informationen enthalten sind, die eine positive Wirkung auf die Psyche des ganzen Volkes haben.
Nehmen wir zum Beispiel nur einmal die Russische Fassnacht, die Trauung oder die Geburt. Deshalb musste ich auf die Rituale eingehen, um so eine Auswahl der besten Rituale verschiedener Epochen zu ermöglichen, mit deren Hilfe die Neue Zivilisation geschaffen werden kann.

Was hat Sie dazu bewogen, gerade nach Ägypten zu kommen?

Das ist mehr oder weniger Zufall, obwohl wir ja wissen, dass es eigentlich keinen Zufall gibt.
Vielleicht, weil es das Land der Pharaonen ist, das Land der Priester und die Urheimat der meisten Religionen. Auch das Klima ist ausgesprochen reizvoll. Außerdem gibt es kein Land, wo die Menschen so alt werden wie hier. Wenn man die Wüste hier sieht, sollte man meinen, alles Leben sei dem Tode geweiht, aber es ist gerade umgekehrt. Lasst uns aber nicht zu sehr in die Vergangenheit schauen, sondern lasst uns lieber einfach leben und abwarten, was die Zukunft bringt.

Vor nicht allzu langer Zeit wurden die Kalender geändert. Hat das eine Bedeutung?

Ich denke, ja, es hat sogar eine sehr große Bedeutung, besonders wenn das Datum geändert wird. Aufgrund unseres Kalenders sollte man meinen, die Menschheit existiert erst seit zweitausend Jahren, aber in Wirklichkeit gibt es uns natürlich schon viel länger. Durch diesen willkürlichen Kalenderwechsel isoliert man sich von der Zeit, die es davor gab, und somit auch von dem Wissen jener Zeit. Wer sich von seinen Eltern trennt, für den gibt es sie praktisch nicht mehr. Der Wechsel wurde wahrscheinlich auch nicht zufällig eingeführt, und er ist schlecht.

Aber es gab ja auch einen vedischen Kalender. Kann man den nicht wiederherstellen?

Da habe ich noch nicht nachgefragt, aber ich denke, es sollte möglich sein. Der chinesische Kalender zum Beispiel ist sechstausend Jahre alt. Demzufolge leben sie seit sechstausend Jahren leben, wohingegen wir erst seit zweitausend Jahren leben. Man kann aber davon ausgehen, dass die Menschheit schon seit Millionen oder gar Milliarden von Jahren lebt, was ja schon eine halbe Unendlichkeit ist.
Folglich ist der chinesische Kalender älter besser als unserer. Auch die Volksmedizin ist dort weiter entwickelt als bei uns – wahrscheinlich ist sie sogar die beste auf der ganzen Welt.

Unsere letzte Frage: Haben Sie noch eine besondere Botschaft an die Leser der Zeitschrift Taiga?

Ich bin den deutschen Lesern sehr dankbar für ihre Auffassungsgabe. Ich denke, mit ihrer ihnen eigenen Präzision werden die Deutschen viel Gutes für sich selbst und für die ganze Welt tun. Ich freue mich schon auf unser Treffen im Oktober in Deutschland!

 

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  • Bezugsangaben Bücher und Zedernprodukte

Die limitierte Auflage der «Taiga» wurde im August 2011 anlässlich des «Spiritual Healing Festivals» vom Govinda- und Silberschnur-Verlag in Zusammenarbeit mit Vladimir Jan herausgegeben.

 

Die DVD "Rodnoje"

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Diese DVD ist eine Einladung an Sie, lieber Zuschauer, eine neue Lebensart kennenzulernen.
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Anastasia, Band 10 • Anasta!

    "Anasta"
 

Die Fortsetzung der Anastasia-Reihe auf russisch.